Archiv-GV-Berichte

GV 2019 im Neubad

GV 2019 im Neubad

Impressionen

Presse

Stadtpräsident Beat Züsli informiert über den Stand der Theater-Neubauplanung

Zum Thema „Theater und Öffentlicher Raum“ diskutieren Francesco della Casa, Thomas Keller, Stefan Vogel, Caspar Schärer und Gesprächsleiter Gerold Kunz

Artikel im Zentralplus: Der Stapi Richard Löwenherz

Artikel in der Luzerner Zeitung: Das Ende der geschlossenen Kulturtempel

GV 2020 im Orchesterhaus

Rückschau auf die 82. GV und das Podiumsgespräch am 1. Juni 2021

Das Podiumsgespräch fand am 1. Juni 2021 18.00 Uhr statt und zwar an einem besonderen Ort. Als Lokalität hatten wir ein neues Kulturgebäude in der „Musikmeile am Südpol“ gewählt,das neue Orchesterhaus des LSO. Das Thema war der bevorstehende Architekturwettbewerbsiehe den Flyer dazu mit dem Thema: „Vor dem Architekturwettbewerb für das Neue Luzerner Theater“ und die Frage, wie weit dieser Wettbewerb Freiräume für kreative architektonische Lösungen zulassen kann. 

Hier ist der Bericht von Zentralplus zu unserem Anlass: 
Neues Luzerner Theater: Form vor Funktion? Meinungen klaffen auseinander.

Der Artikel in der Luzerner Zeitung vom 04.06.2021:
Wieso nicht Kirche einbeziehen?

 

Das video zur Podiumsdiskussion

Das ist der leicht gekürzte Video-Mitschnitt des Gesprächs mit den wichtigsten Voten. Nach der musikalischen Einleitung durch 3 LSO-Hornisten beginnt das Gespräch bei Min. 1.20 mit Birgit Aufterbeck und Beat Züsli. 

Bei Min. 21.40 folgt der Hauptteil, die Podiumsdiskussion mit den 5 Architekt*innen. Man beachte z.B. die überaus lobenden Worte von Mathias Müller zum fundierten Betriebskonzept oder die fulminanten Meinungsäusserungen von Marc Syfrig bei Min. 31.10 oder 42.40

Bei Min. 48.35  kommen die Fragen von einigen Architekten aus dem Publikum und die Antworten vom Duo Aufterbeck/Züsli.

Der Abspann mit einer kurzen Vorstellung des Theaterclubs beschliesst den Abend bei Min. 1.10.30

Jahresbericht 2019/20 des Präsidenten

zuhanden der 82. GV des Theaterclubs Luzern
am 1. Juni 2021
im Orchesterhaus des LSO,
Corona-bedingt nur elektronisch

Dies ist sicher der ungewöhnlichste Jahresbericht seit langem, weil wir über eine Saison Rückschau halten müssen, welche durch die Corona-Pandemie verhagelt wurde und stark vom Lockdown in allen Lebensbereichen geprägt war, nicht nur im kulturellen.
Unser Clubleben hatte eigentlich gut begonnen mit unseren sog. Zwei «Kleinen Reisen»: Zunächst der Zweitagesauflug nach Andermatt am 20. Oktober 2019 an das Andermatt Autumn Music Festival und einer Übernachtung im Radisson Blu Hotels. In dieses Gebäude hat Sami Sawiris einen unterirdischen Konzertsaal mit spezieller Architektur und ebensolcher Akustik eingebaut, aber was kümmert das einen Mann der Tat? Hauptsache, gebaut.
Ein Abend von besonderer muskalischer Wucht war unser Besuch im Opernhaus Zürich am 1. Dezember 2019. Aufgeführt wurde das «Verdi-Requiem» mit exzellenten Solisten und dem Opernchor, der nicht wie sonst in einem Konzert reglos auf der Bühne steht, sondern den Bühnenraum für sich ergreift und singend sich darin bewegt. Unterstützt wurden sie durch das Ballett des Opernhauses Zürich, welche die Bühne mit den Solisten und dem Chor teilten und so ein Gesamttableau von ungeahnter Stärke schufen.

Die 81. GV vom 29. November 2019

Sie fand wieder einmal im Neubad statt und brachte neben den üblichen statutarischen Geschäften zwei Neuwahlen in den Vorstand: Valentin Gloor, Direktor der HSLU-Musik und Florian Spichtig, Leiter Marketing und Vertrieb am LT.
Das anschliessende Podiumsgespräch ging mit dem Thema «Theater und öffentlicher Raum» auf die in Luzern beginnenden Diskussion ein, wie ein Theater in den öffentlichen Raum miteinbezogen werden müsse, denn bis anhin waren die Theater tagsüber geschlossene Kulturtempel. Diese Ausgangslage gab Stadtpräsident Beat Züsli die Gelegenheit zu einem engagierten Eintretensvotum für einen städtebaulich überzeugenden Neubau. Der Kantonsarchitekt von Genf, Francesco della Casa, zeigte, wie Genf in einer ähnlichen Situation das Quartier «Eaux Vives» mit einem Theaterneubau belebte und aufwertete; es ist die «Nouvelle Comédie de Genève», das schlichte, topmoderne und architektonisch bestechende Schauspielhaus für Genf.
Der Gesprächsleiter Gerold Kunz, Denkmalpfleger und Architekt, führte mit grossem Sachverstand durch den Abend, an dem folgende Referenten teilnahmen: Thomas Keller, Geschäftsführer der Kaserne Basel. Caspar Schärer, Generalsekretär des BSA und Stefan Vogel, Operngeschäftsführer am Staatstheater Mainz. Dem Thema folgend, erläuterten sie z.B. «die gegenseitige Durchdringung von Architektur und Stadtraum, welche auch den Theaterbesucher miteinbezieht.» Stefan Vogel formulierte das so: «Das Theater muss sich in den öffentlichen Raum begeben, um dort seine Relevanz offensichtlich zu machen.» Und einen spontanen Szenenapplaus erhielt er mit seinem Aufruf: «Es braucht in Luzern einen magischen Moment der Begeisterung für einen Neubau.» Dazu liessen sich die Anwesenden gerne verleiten und stimmten der «Resolution für einen Neubau», welche der Theaterclub zur Abstimmung brachte, vehement zu.

Keine Wien-Reise

Bald darauf senkte sich der Vorhang und die Theaterszene verschwand. Wir kennen das traurige Corona-Schauspiel: planen, ansagen, verschieben und – absagen. Das traf auch das Herzstück unseres Reiseprogramms: Die Reise nach Wien im Mai 2020, wo wir an vier Tagen die vier Top-Theater- und Konzerthäuser Wiens hätten besuchen können. Das war eine grosse Enttäuschung für alle Angemeldeten und ich weiss noch nicht, ob wir diese Reise neu aufgleisen oder uns anderen Zielen zuwenden werden.
Ebenfalls ins Wasser fiel der «Bring a Friend» Anlass am 5. Mai 2020 nach einer «Onegin»- Vorstellung. Da hätte die Präsentation des neuen Spielplans durch Benedikt von Peter geschehen sollen, die wir aber wenigstens per Zoom im Juni aus seiner Wohnung in Basel nachholen konnten. Ein Lichtblick war hingegen die Errichtung eiern grafisch völlig neu gestalteten und modernisierten Theaterclub-Homepage, versehen mit den meisterhaften Bildern unseres Hausfotografen Ingo Höhn.

Es ist eine eigenartige Ironie des Schicksals, dass ich diesen Bericht in einem Vereinsjahr schreibe, in dem die 82. GV 2020/21 vom November 2020 auf den 1. Juni 2021 verschoben werden musste und dass gerade am heutigen Tag, dem 19. April 2021, die Theater nach sehr langer Zeit des Probens, Abwartens und Verschiebens wieder offen sind und spielen dürfen.

 
 

Luzern, den 1. Juni 2021
Dr. Philipp Zingg
Präsident Theaterclub Luzern

GV 2018 im Neubad

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GV 2017 in der Box

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